Promis und ihre Trennungen: Geld allein macht nicht glücklich

Promis und ihre Trennungen: Die freundliche Mediatorin beginnt heute eine Kategorie zu einem besonders erbaulichen Thema. Hierzu fühle ich mich durchaus berufen, nicht nur bin ich alle paar Wochen beim Friseur, sondern ich bin auch ansonsten völlig außerstande an den entsprechenden Medienberichten in Spiegel, Spiegel-Online, Mopo, Zeit… vorbeizulesen.

Ich habe jeden einzelnen Artikel zu den van der Vaarts inhaliert. Jeden. Es ist mir schleierhaft, wie man da widerstehen kann, wirklich.

 

Mein zugegebenermaßen von Schadenfreude und Sensationslust getriebenes Interesse hatte seinen Anfang, als ich, lang, lang ist’s her, mal jemand kennenlernte, der für irgendeinen deutschen Promi die PR betrieben hat. Er hat nicht verraten für wen, das wäre ja auch unprofessionell.

 

Auf jeden Fall war dieser – nennen wir ihn mal – „Meister der heiteren Muse“ zu dem Zeitpunkt in allen entsprechenden Medien: MdhM: Er hat eine andere! MdhM: Ehe kaputt? MdhM: Heiße Küsse in dunklen Ecken! MdhM: Nun spricht die Ehefrau! Und so weiter und so fort.

 

Tatsächlich gab es keine Affäre. Nichts. Die verwackelten Knutschefotos mit der 20 Jahre jüngeren Gespielin, die verweinten Augen der gehörnten Ehefrau, die todtraurigen Mienen der unschuldigen Kinder, das intime Geständnis exklusiv in der Zeitschrift XY: es war alles gestellt, fingiert, abgesprochen.

 

Nur das Album, das rein zufällig ein paar Wochen später herauskam, das mit den ach so authentischen Herzschmerzliedern, das war echt. Und es verkaufte sich wie geschnitten Brot.

 

Da stellt sich natürlich die Frage: wenn das Privatleben der Promis von PR-Beratern oft/immer publikumswirksam aufbereitet, wenn nicht sogar entworfen wird, warum ruinieren dann so einige Promis dennoch mit ihren Trennungsgeschichten ungeniert Image und Karriere? Ist die Wirklichkeit noch viel, viel schlimmer?

 

Ich muss wieder zum Friseur!

 


Umbruch by Hamburger Mediatorin - Sophie Löffler
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